Immunregulierung

Denise, Kommunikationsabteilung, über die Wichtigkeit der Immunregulierung für die Gesundheit

Denise, welchen Beitrag leistet die Immunregulierung bei Autoimmunerkrankungen?

Die Immunregulierung spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen. Das Immunsystem muss in der Lage sein, zwischen körpereigenen Zellen und fremden Substanzen zu unterscheiden. Wenn das Immunsystem nicht richtig reguliert wird, kann es beginnen, körpereigene Zellen und Gewebe als fremd zu identifizieren und anzugreifen. Durch die Regulierung von entzündungsfördernden Prozessen und die Stärkung von regulatorischen T-Zellen kann das Immunsystem vor einer Autoimmunreaktion bewahrt werden.

Welche Rolle spielen Zytokine dabei, als Regulatoren des Immunsystems?

Zytokine spielen bei der Kommunikation von Zellen im Immunsystem eine wichtige Rolle. Sie können zum Beispiel entzündungsfördernd (wie bei Autoimmunerkrankungen) oder entzündungshemmend (als Regulator bei einer Immunantwort auf Infektionen) wirken. Ein besseres Verständnis der Rolle von Zytokinen kann dazu beitragen, Erkrankungen besser zu verstehen und neue Behandlungsstrategien zu entwickeln, die auf gezielte Medikamente abzielen, die mit Zytokinaktivierung  oder -hemmung arbeiten.

Denkst Du, dass das Verständnis der Immunregulierung neue Wege für die Behandlung von chronischen Entzündungserkrankungen eröffnen kann?

Ganz sicher. Ein besseres Verständnis der Immunregulierung bei chronischen Entzündungserkrankungen hilft uns, die zugrunde liegenden Mechanismen der Krankheit besser zu verstehen und neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Immunregulation kann beispielsweise genutzt werden, um eine Überreaktion des Immunsystems bei chronischen Entzündungserkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu unterdrücken, oder auch antientzündliche Aktivitäten des Immunsystems  anzukurbeln. Das Ziel ist, das Immunsystem zum natürlichen und gesunden Gleichgewicht zurück zu führen.

Ist es das, was die Mikroimmuntherapie macht?

Vereinfacht ausgedrückt ja. In der Mikroimmuntherapie werden körpereigene Moleküle wie Zytokine als Ausgangssubstanzen verwendet. Und zwar in niedrigen oder sehr niedrigen Dosierungen, um die physiologischen Prozesse des Körpers zu berücksichtigen und eine gute Verträglichkeit der Behandlung zu gewährleisten. Die Mikroimmuntherapie ist eine immunmodulierende Behandlung, die dem Immunsystem hilft, in seinem natürlichen Optimum zu arbeiten.

Denise, wir danken Dir für Deine Zeit!

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