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Sind die Filter in meiner Sonnencreme sicher? Etiketten verstehen lernen mit Esther Sanmartín

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Esther Sanmartín ist Diplom-Chemikerin und Mitarbeiterin bei Labo’Life, die sich derzeit eine Auszeit genommen hat. Sie hat im Rahmen des Programms Gesundheitsschule von Labo’Life einen Vortrag zum Thema „Sind die Filter in meiner Sonnencreme sicher? Etiketten verstehen lernen“ gehalten.

Nicht alle Cremes, die uns vor der Sonne schützen sollen, sind wirksam, wobei einige davon sogar unserer Gesundheit schaden können. Sanmartín zeigte uns Lösungen für gesunden Sonnenschutz auf und erklärte, wie wir schädliche chemische Filter erkennen können.

Die Diplom-Chemikerin, die inzwischen Vorträge zur Kennzeichnung von Nahrungsmitteln und Kosmetika anbietet, schilderte die Vorteile der physikalischen Filter: Sie wirken unmittelbar nach Auftragen der Creme, wobei sie auf der Hautoberfläche haften und so eine Schutzbarriere bilden, die verhindert, dass die UV-Strahlen in die Zellen eindringen. Sie wies allerdings darauf hin, dass diese Filter nicht in Form von Nanopartikeln verwendet werden sollten, um zu verhindern, dass sie in die Blutbahn gelangen und biologische Prozesse stören. Außerdem können auf diese Weise Allergien vermieden werden.

Zudem ging Sanmartín auch auf die biologischen Filter ein, die als Antioxidantien fungieren und den mit der UVA-Strahlung assoziierten oxidativen Prozessen entgegenwirken können, auch wenn sie die UVB-Strahlen nicht vollständig blockieren. Sie sollten nur bei kurzer Sonnenexposition verwendet werden. Einige Beispiele für pflanzliche oder biologische Filter sind u.a. Oliven-, Kokosnuss-, Ringelblumen-, Himbeerkern-, Buriti- oder Karanja-Öl.

Esther Sanmartín half uns außerdem, all jene Substanzen zu identifizieren, die in Sonnencremes mit chemischen Filtern üblicherweise enthalten sind und die nicht nur für unsere Gesundheit, sondern auch die Meeresumwelt schädlich sind.